Robert Heiduk

Robert Heiduk

Ich bin Diplom-Sportlehrer und mit dem Hochschulsport der Universität Bonn als Sportwissenschaftler in Lehre und Ausbildung von Trainern und Sportlern aktiv. Als Mitinitiator der Deutschen Athletik-Konferenz setze ich mich sportartübergreifend für eine praxisorientiertere Sportwissenschaft und eine theoretisch fundiertere Trainingspraxis ein. 

Mein Studium der Sportwissenschaft schloss ich im Jahre 2001 an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Schwerpunkt Trainingswissenschaft bei Prof. Dr. Dieter Steinhöfer ab. Es war ein großes Privileg in Bochum unter zahlreichen Dozenten studieren zu dürfen, die selbst aus dem Leistungssport kamen und dadurch ihre praktische Expertise in die sportwissenschaftlichen Ausbildung einfliessen lassen konnten. 

Mein Motto "Wer an die Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen" bringt meine kritische Grundhaltung zum Ausdruck, die ich gerne offensiv kommmuniziere. Lieber kritisch als leichtgläubig. Meine Spezialität ist es, innovative Trainingskonzepte in den deutschsprachigen Raum zu bringen und so neue Trends zu setzen.

Robert Heiduk im Interview mit ZDFSport.de

Was die zentralen Aufgaben des Berufsbilds Athletik-Trainer auszeichnet:

ZDFSport Interview Robert Heiduk

Leitbild

Die Philosophie der Eisenklinik sieht Training nicht nur als biologischen Anpassungsprozess. Training ist vor allem ein pädagogischer Prozess, der gerade deshalb einer systematischen Planung bedarf. Eine pädagogische Kompetenz ermöglicht es die richtigen Entscheidungen treffen und ein nachhaltiges Führungskonzept für Sportler zu entwickeln. Daraus ergeben sich 4 Punkte zur Umsetzung eines humanen Leistungssports (nach Carl, 1995):

1) Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Leistungsziele sollen unter gleichzeitiger Berücksichtigung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, individueller Bedürfnisse der Athleten, des nationalen Entwicklungsstandes der Sportart und der Anforderungen an internationale Spitzenleistungen abgeleitet werden und sich nicht ausschließlich am angestrebten Sieg bei internationalen Meisterschaften orientieren.

2) Lernprozesse für den Athleten

Trainingsmethodische Entscheidungen sind stets so zu begründen, dass sie dem Athleten auf seiner jeweiligen Entwicklungsstufe einsichtig erscheinen, er also den Zusammenhang zwischen der realisierenden Trainingsform und der beabsichtigten Trainingswirkung erkennt.

3) Altersgerechte Athletenführung

Die Art der Führung durch den Trainer sollte sich im Verlauf des langjährigen Trainings wandeln. Im Nachwuchstraining sollte der Trainer stärker die Rolle des Erziehers, im Hochleistungstraining eher die Rolle des Betreuers eines selbstverantwortlichen handelnden Athleten übernehmen. Mit zunehmender Trainingserfahrung sind die Athleten immer mehr in die Entscheidungsprozesse zu alternativen Trainingsformen einzubeziehen.

4) Entwicklungsgerechte Trainingssteuerung

Sportliches Training ist vor allem im Nachwuchstraining so zu periodisieren, dass Zyklen hohen zeitlichen Umfangs und hoher Trainingsbeanspruchung mit Zyklen geringer Trainingsdauer und -beanspruchung abwechseln, in denen verstärkt schulisch-berufliche Ziele verfolgt werden oder Freiräume für außersportliche Aktivitäten gegeben sind.

Geschichte der Eisenklinik